30 Tage Bellicon plus – Tag 2

Bellicon-Herausforderung, Tag 2: Wieder wählte ich eine Sendung, die ich während des Trainings schauen kann, um mir die Zeit zu verkürzen. Denn auch 10 bis 15 Minuten können einem lang erscheinen. Und bisher erscheinen sie mir lang. Das muss noch besser werden!

Zeitaufwand:

12 Minuten Bellicon und danach noch die Einheit Bellicon-Squats wie gestern mit weniger Pausen zwischendrin.

Ergebnis:

Kreislauf wurde angeregt, und die Beinmuskeln spürte ich auch wieder.

Der 98. Geburtstag beim SV Darmstadt 98 oder wie mein Vater noch ins Fernsehen kam

Der 98. Geburtstag meines Vaters war so grandios, dass mein eigener Geburtstag einige Tage später, der auch eine gewisse Bedeutung hatte, schon von vorneherein hinten anstehen musste.

Noch vor dem 19.4. war klar, dass es am Tag der Tage einigen weiteren Trubel geben würde. Ich stand unter permanenten Adrenalin- und Endorphin-Schüben und hatte so viel Freude an allem. Alle waren so freundlich und so gut gelaunt!

Ich hatte einen weiteren Anruf vom Verein erhalten, und sie wollten wissen, welche Kleidergröße mein Vater trage, weil ein Trikot überreicht werden sollte. Der 98, Geburtstag ist doch schon etwas Besonderes – auch für den Sportverein.

Der Hessische Rundfunk erstellte einen schönen Beitrag fürs Radio (ist HIER noch online), und ich wurde dazu noch einmal befragt.

Es gab immer wieder mal einen Anruf, in dem irgendetwas neu geklärt werden sollte. Ich hatte so viel Freude an allem. Alle waren so freundlich und so gut gelaunt! Am Ende war auch klar, dass die gesamte Familie eingeladen war.

Und so kam es dann auch.

Meine Schwester, mein Schwager und ich fuhren mit meinem Vater und einem Rollstuhl im Auto direkt vors Stadion auf einen Sonderparkplatz. Die Idee mit dem Rollstuhl war Gold wert. Mein Vater benötigt üblicherweise keinen. Aber weitere Strecken laufen sich eben mal nicht so. Und so ein Stadion ist für einen älteren Menschen streckenmäßig schon eine Aufgabe.

Ich durfte mir dann erst einmal die Örtlichkeiten anschauen. Dann holte ich die Anderen am Eingang ab. Noch schien die Sonne auf die Tribüne, was sich leider noch ändern sollte, aber ich war vorbereitet. Die Luft im Schatten war kühl.

Wir hatten reservierte Plätze auf der Tribüne und nahmen sie ein. Mein Schwager kümmerte sich darum, den Rest der Familie noch zu den Plätzen zu bringen. Meine Schwester und ich blieben bei meinem Vater, der dann auch schnell die Aufmerksamkeit einiger Menschen auf sich zog.

Erst kam eine Dame vom Darmstädter Tagblatt und führte ein kurzes Interview. Fotos wurden gemacht, und aus all dem machten sie einen schönen Bericht zum besonderen Ereignis (hier nachzulesen – mit Familienfoto)

Etwas später kamen die nächsten Gratulanten: Der Vize-Präsident des SV Darmstadt 98 kam nicht nur zum Gratulieren, sondern überreichte das Trikot. Mein Vater trägt nun stolz die „98“ auf dem Rücken – ein Unikat, das man sich erst einmal verdienen muss! (Der Verein berichtete dann auf seiner Homepage und in Facebook davon: Homepage SV98Facebookbeitrag SV98)

Meine Familie kümmerte sich dann auch um unser leibliches Wohl. Traditionsgemäß esse ich im Stadion IMMER eine Paprikawurst, und so geschah es auch dieses Mal. Mein Vater ließ sich Zeit mit dem Essen, was dazu führte, dass ich ihm immer wieder die Wurst aus der Hand nahm, ihn zum Lächeln aufforderte, weil irgendjemand Aufnahmen machte, und ich meinem Vater dann wieder die Wurst reichte.

Da ich auch nicht mit Wurst aufs Bild wollte, habe ich diese stets einem der Männer der Familie in die Hand gedrückt, was dazu führte, dass sich mein Vater nach dem dritten Mal zu mir rüber beugte und mir das Wort „Bakterienwurst!“ ins Ohr flüsterte. Ich musste so was von lachen!

Ich sah dann auch, dass eine Fernsehkamera auf uns gerichtet war, aber ich wusste nicht, wer da filmte. Der Hessische Rundfunkt hatte für die Hessenschau (mein Vater ist ein treuer Zuschauer, das hätte gepasst) keine Drehgenehmigung erhalten.

Es gab dann kurz vor dem Spiel noch eine Durchsage: Der Stadionsprecher gratulierte über Lautsprecher und die Zuschauer jubelten. Die Stimmung war einfach genial.

Mein Vater freute sich, dass das Stadion so gut gefüllt war. Er ist einer der treuen Fans, die auch in schlechten Tagen immer wieder bei den Lilien waren und somit kein Schönwetterfan. Und er kennt das Stadion eben auch aus diesen schlechten Zeiten. Da hatte jeder Besucher viel Platz um sich… Auch ich war begeistert, denn auch ich war in den nicht so schönen Zeiten immer mal im Stadion. Das ist allerdings ein paar Jahre her.

Dann ging es los. Spielerisch waren die Lilien an dem Tag nicht in Bestform. Und so gelangten wir torlos in die Halbzeitpause. In der Pause kam dann ein Mann zu uns, im Schlepptau hatte er den Mann mit der Fernsehkamera. Er stellte sich als Journalist von Sport1 vor und fragte, ob er ein Interview führen dürfte. Er durfte!

So stand mein Vater eine kleine Weile Rede und Antwort, was sicher aufgrund der Geräuschkulisse durchaus anspruchsvoll war. Das Interview sollte in den Spielbericht der Sendung Hattrick mit einfließen. Ich war gespannt. Noch mindestens 20 Minuten nach Beginn der 2. Halbzeit war die Kamera ausschließlich auf uns gerichtet. 

Mein Vater meinte dann zu mir, dass ihm die Augen tränen würden, und so gab ich ihm meine Sonnenbrille – eine Ray Ban mit goldfarbener Fassung. Er sah dann aus wie ein kleiner Mafiosi. Zum Brüllen! Aber mit der Brille ging es dann für ihn besser mit dem Sehen.

Und endlich fiel dann auch ein Tor für die Lilien. Ein verwandelter Elfmeter. Wir jubelten laut. Kurz darauf konnte die gegnerische Mannschaft ausgleichen, und das war dann auch das Endergebnis, durchaus passend. 

Wir fuhren dann noch zum Grillen zu meinem Neffen. Ich erhielt am frühen Abend einen Anruf vom Journalisten von Sport1, der mich darüber informierte, dass der Spielbericht nun gleich gesendet werde. Und so saß die gesamte Familie dann vor dem Fernseher und schaute sich das an. Der Spielbericht und die Anteile, in denen es um meinen Vater ging, waren wiederum so liebevoll gemacht! Mein Vater wurde an diesem Tag so gar nicht müde – für einen Menschen in seinem Alter durchaus bemerkenswert. 

Am nächsten Tag kam dann bei mir die Rührung über das, was wir da gemeinsam erleben durften, richtig durch: Ich habe den gesamten Vormittag immer wieder geweint, und auch heute noch schießen mir die Tränen in die Augen, wenn ich an den Tag denke – wegen eines so schönen, einmaligen Erlebnisses.

Letzte Woche, als ich von einer Geschäftsreise nach Hause gekommen bin, lag dann die DVD, mit dem Spielbericht aus „Hattrick“ im Briefkasten. Der Sport1-Journalist hatte mir gesagt, dass er versuchen würde, mir eine Kopie zu besorgen. Es gibt Menschen, die etwas versprechen. Und einige davon halten es auch. Ich bin sehr dankbar darum.

Ich habe mir den Spielbericht noch einmal angesehen – ganz für mich. Denn irgendwie war es auch mein Tag gewesen, auch wenn er nicht für mich gedacht war. Dies war dann der bisherige Abschluss des Erlebnisses. 

Diesen 19.4. trage ich als kleinen Diamant aller meiner bisherigen Erfahrungen in meinem Herzen und werde hoffentlich immer wieder daran denken.

Und mein Geburtstag war mir nach diesem Tag noch viel unwichtiger geworden.

Die drei E, und was ein Porsche damit zu tun hat

Die drei E… Wie soll ich bitte nach so einem Tag nun einfach wieder in den Alltag zurück kehren? Ich bin voller Eindrücke, Erinnerungen an schöne Momente und Endorphine. Das sind also die drei E, die eine Kombination abgeben, die ihresgleichen sucht.

Keiner hatte so wirklich vorhergesagt, dass dieser Karfreitag so wunderschön werden würde. Nach dem Sturm Niklas kam das Aprilwetter und dieses war vom Allerfeinsten. Gestern noch wechselten sich Regen, Schnee, Sonne mit Wind ab – im Minutentakt. Heute morgen dann… strahlender Sonnenschein, und der Himmel war so blau wie lange nicht mehr. Es war zunächst kühl, und ich wartete bis zum Mittag auf die etwas wärmeren Temperaturen.

Heute Nacht hatte es wohl noch einmal leicht gefroren. Das Gute an dieser Jahreszeit ist, dass die Sonne, sobald sie sichtbar ist, schnell ihre Wärme abgibt. So war ich dann zwar mit dicker Jacke unterwegs, aber es war wiederum möglich, draußen zu sitzen und dort einen Kaffee zu trinken.

Wenn ich in meinem Boxster sitze, fühle ich mich meist von Anfang an wie befreit. Ich bin es ja auch äußerlich, denn am liebsten fahre ich mit geöffnetem Verdeck. Dann weht mir nur leicht der Wind durch die Haare. Noch habe ich meinen Kopf geschützt, weil der Fahrtwind doch kalt sein kann. Ich liebe Frischluft. Insofern war die Entscheidung für ein Cabrio doch mehr als richtig.

Für die drei E brauchst Du die Natur und einen Porsche 

Kurz nachdem ich aus der Stadt war, konnte ich in der Natur wahrnehmen, dass das Einheitsbraun an vielen Stellen in sattes Grün gewechselt hat. Die ersten hügeligen Landschaften des vorderen Odenwalds haben mich schon immer eingenommen. Es ist nicht zu viel Anstieg auf die Anhöhen, aber es reicht aus, um einigen Straßen die Möglichkeit zu geben, sich in die Höhe zu schlängeln, was für viele Motorradfahrer und Autofahrer wie mich verlockend scheint. Eine gute Voraussetzung für die drei E!

Ich bin heute ganz bewusst an einen Ort gefahren, der für mich eine Art Seelenort ist. Hast Du auch einen Seelenort? Ich versuche so oft wie möglich an einem Seelenort zu sein. Es gibt einige davon. Und immer, wenn ich an einem solchen bin, werde ich ruhig und spüre Kraft. 

Schon auf der Hinfahrt geriet ich zwangsläufig in eine Art Vorstufe zum Rausch. Ich bin gerne berauscht vom Anblick der Natur und der Farben. Ich fahre gerne in der Sonne. Diese beiden Gegebenheiten können ausreichen, um mich zu berauschen. Es ist, wie es ist. Und dieses Auto trägt nun einmal einen großen Teil dazu bei. Welch ein Fahrgefühl!

Beim ersten Stopp war ich allerbester Laune. Die Fahrt durch dieses schöne, fast einsame Tal ist einer der Höhepunkte für mich, wenn ich im Auto unterwegs bin. Ganz wichtig ist dann, dass ich genau in diesem Tal anhalte, um diese unglaubliche Stille zu genießen. Es ist für mich auch kein Widerspruch, das stark motorisierte Gefährt genau an diesen Ort der Ruhe zu bewegen. Denn ich fahre dort so sanft, wie es nur geht, um auch auf dem Fahrersitz schon die Stille wahrnehmen zu können. 

Ich fühle mich dann wie ein Adler, der sich ohne Kraftanstrengung vom Wind tragen lässt. Es ist in der Tat ein Gefühl, als würde ich gleiten und mich tragen lassen. Und genau so ging es weiter. Es war alles so einfach, so schön, so ruhig, so kraftvoll. Ich habe alles in mich aufgesogen, Platz gemacht für viel gute Energie, sie in mich hineingelassen. Und diesen Rausch noch verstärkt. 

Und so kamen sie dann zuhauf, die Endorphine. Sie sind in mir geblieben, und ich weiß gerade gar nicht, wo ich mit dieser Energie hin soll. Ich bin total aufgedreht und aufgekratzt – Du weißt ja: Ich trage die drei E in mir! 

Aber wer weiß, was mich heute noch erwartet? 

 

 

Mein Porsche – oder das Aussetzen des Verstands

Es gibt so Tage, an denen es einfach rund läuft. Oder wenigstens in Teilen. Oder später. Oder erst mal und dann nicht mehr. Niemand denkt an das Aussetzen des Verstands.

An diesem Tag lief es erst ab dem Mittag rund. Ich durchbreche eine negative Serie ja sehr gerne. Manche Tage bieten einiges an Aufgaben, um das Durchbrechen zu üben. Manchmal gelingt es nicht auf Anhieb. Wichtig ist es, da dranzubleiben.

Ich fuhr also zum Porsche-Zentrum, um mich zu informieren und begegnete dem Verkaufsberater Herr W., den mir wahrscheinlich das Porsche-Universum geschickt hatte. Das war nun keine Absicht der Beteiligten, aber da ich nicht sonderlich an Zufälle glaube, war es wohl einfach die Bestätigung dessen, was ich tun wollte. Oder sollte. (Wer sich das alles ausgedacht hat, weiß ich bis heute nicht). Und nein, ich habe an der Stelle nicht schon meinen Kopf verloren, denn der Mann ist mir sympathisch und angenehm aber so gar nicht mein Typ.

Herr W. und ich sprachen eine lange Weile miteinander, und es sah so aus, als wäre das Ganze finanziell darstellbar. Außerdem hatte ich bei meinem Gegenüber ein gutes Gefühl (nicht ohne Grund – siehe vorherigen Absatz). Ich stehe absolut auf Vertrauen. Vertrauen steht bei mir an oberster Stelle. Wenn ich glaube, vertrauen zu können, ist so gut wie alles möglich. Und klar wollte mir der Mann etwas verkaufen. Das ist seine Aufgabe. Die macht er gut. Deswegen gibt es dennoch einen Unterschied zwischen Verkaufen und Verkaufen.

Ich hatte also einen positiven Eindruck. Vom Berater und der Beratung. Den Termin für die Probefahrt hatten wir bereits ausgemacht. Dann meinte Herr W. zu mir: „Kommen Sie doch mal mit…“ Dieser Satz sollte eine weitere Tür öffnen (und es handelte sich nicht nur um die Ausgangstür des Autohauses), und ja, dieser Mann wusste genau, was er tat. Weiß ich heute. Ich ahnte es zu dem Zeitpunkt noch nicht. Aber spätestens mit dem Eintritt auf den Hof war mir klar, dass ich verloren war…

Da stand ER. Ein roter Boxster S. Er strahlte so einfach vor sich hin, als wäre es das Normalste, was so ein Wagen tun kann. Respekt, denn obwohl er im Schatten stand, war ich geblendet.

Und zeitgleich verloren. An dieser Stelle fand dann das Aussetzen des Verstands statt.

Bei Schuhen oder Taschen erleben viele Frauen ähnliches: Der Verstand ist total ausgeblendet. Da laufen alle Programme, die schon immer zu Urzeiten in anderen Zusammenhängen gelaufen sind und die die so genannte Zivilisation noch nicht zu überwinden geschafft hatte. Es gibt dann nur eines: Ich will das, was ich sehe, haben. Manche werden wissen, wovon ich hier schreibe.

Das Aussetzen des Verstands bedeutet bei mir:

Ich kann mich in diesen Momenten immerhin zunächst auf das Anfassen und Erleben beschränken.

Noch.

 

 

 

Porsche und ich – Ein nicht so ganz unmoralisches Angebot

Kennst Du das? Du hast einen Haken an eine Sache gemacht, und sehr kurz nach diesem Moment kommt ein Impuls, diese Angelegenheit doch noch einmal zu überdenken. Da glaubst Du, Du seist fertig mit Nachdenken oder Herausfinden und dann das! Du könntest diesen Impuls natürlich komplett ignorieren.

Ich bin ja kein Mensch, der sich in diesen Fällen an seine ursprünglich getroffene Entscheidung halten möchte, zumal diese ja noch kein Alter erreicht hat, vor dem man Respekt haben müsste. Und in den meisten anderen Fällen mag ich es auch nicht. Gestern ist gestern, und jetzt ist jetzt. Das wusste schon der alte Adenauer, und in der Beziehung hatte er Recht.

Da gab es im letzten Jahr so ein Angebot. Von Porsche. Mein Herzensmann zeigte mir einige Details im Internet. Angebot und Porsche? Das passte in meinen Augen so gar nicht zusammen. Und in der Tat war es kein Schnäppchen, um das es ging. Es war viel mehr DIE Gelegenheit, sich für eine gewisse und überschaubare Zeit mal auf das Abenteuer Porsche einzulassen. Manchmal liebe ich Abenteuer, und dieses war verlockend.

9 Monate Leasing. Keine weiteren Verpflichtungen, aber die Möglichkeit, diesen Zeitraum um weitere 6 Monate zu verlängern. Und danach immer noch keine weiteren Verpflichtungen. Mit anderen Worten: Eine perfekte Sache für mich, da ich mich ungerne längerfristig vertraglich binde.

Der Zeitpunkt war auch perfekt: Es war April, und ich interessierte mich grundsätzlich für einen Cayman oder Boxster. In S. (Für Nicht-Auskenner: S ist die leistungsstärkere Variante der Modelle, und bisschen mehr geht ja immer). Es war also der perfekte Monat, um gerne und viel mit einem neuen Auto herumzufahren, und wenn es die offene Variante wäre, umso mehr.

Porsche… Die Gedanken nahmen ihren Weg

Rrrrrrr….In der Luft lag ein Knistern, als die ersten Gedanken in mir ihren Weg nahmen. Und dann zeigte sich gleich diese antrainierte Vernunft: Was überlege ich mir denn da gerade? Porsche fahren? Darf ich das? Ich lebe in keinem Umfeld, in dem das Porschefahren üblich ist. Porsche fahren „die Anderen“.

Es reizte mich aber, dieses Angebot auszuprobieren. Auch wenn es unvernünftig war. Wer sagt aber, dass ich vernünftig sein muss? Diese unvernünftigen Gedanken gingen dennoch schon um einiges über das übliche Maß hinaus.

Der Bauch aber meinte: Ja! Frau darf sich ja wohl mal beraten lassen! Beraten – mehr erst einmal nicht!

Der Plan war gut.

Freude – ganz spontan

Ich kann ja auch mal ganz schön spontan sein. Manchmal bin ich es nur für mich, manchmal mit jemandem. Heute war ich so beim Mittagessen-Zubereiten, als die Sonne sich zeigte. Dies alleine war schon Grund zur Freude.

Da musste ich aber so was von schnell das Haus verlassen! Die Sonnentage am Sonntag sind in den letzten Wochen sehr rar gewesen, und überhaupt hat uns hier die Sonne nicht verwöhnt. Stattdessen haben sich oft dicke und dunkelgraue Wolken gezeigt, die wiederum ihre Schwere mit sich genommen haben, um den nachfolgenden Wolken Platz zu machen.

Wenn die Sonne scheint, steigt meine Laune. Ich liebe das Licht. Es muss nicht mal sonderlich warm sein. Sonne genügt erst einmal. Im Winter liebe ich also die Tage, an denen der Himmel blau ist und die Sonne mich erfreut. Da wächst die Freude in mir.

Heute also habe ich mich mal ganz schnell fürs Rausgehen fertig gemacht. Das restliche Essen musste warten. Ich bin dann in meinen Roten gestiegen, weil auch der in der letzten Zeit viel zu kurz gekommen ist. Aber er ist nun einmal kein Winterauto.

Was ich seit kurzem weiß: Auch im Winter kann ich offen fahren: Die Sitzheizung läuft, und die Heizung im Fond wärmt die Beine. Vom Luftzug beim Fahren spüre ich nur am oberen Kopf etwas, und genau diese Stelle wird bei mir warm geschützt. Und der Rest ist Spaziergang. Da habe ich doch schon Ärgeres erlebt, wenn ich zu Fuß unterwegs war. Das geht also prima.

Ich fuhr dann an meinen Lieblingsort der letzten Tage. Es ist das Hofgut Oberfeld, und dort gibt es nicht nur einen Laden, sondern auch ein kleines Café. Wieder habe ich mir einen Kaffee geholt und mich raus gesetzt. Ich sitze dann glücklich im Freien und freue mich vor mich hin.

Freude ! Mich vor mich hin freuen mag ich am liebsten. Es muss gar nichts Großartiges passiert sein. Ich brauche auch keinen konkreten Anlass. Aber es gibt natürlich immer einen Grund. Dieses Mal waren es zwei Gründe: Die Sonne und das Gefühl von Freiheit.

Eine SMS ging ein. Ich neige nicht dazu, immer sofort zu schauen, wer mir was mitzuteilen hat. Aber dieses Mal habe ich es getan. Es sollte wohl zu sein. Denn eine gute Bekannte aus dem Lauftreff hatte sich gemeldet: „Bist Du zufällig am Oberfeld?“. Als hätte sie es geahnt! Sie war ganz in der Nähe und kam dann zu mir. Wir liefen dann mehr als eine Stunde gemeinsam am Waldrand, setzten uns kurz auf eine Bank, genossen die wärmenden Strahlen und redeten.

Was ich mir von diesem Tag mitnehme?

War das ein schöner Nachmittag? Ja, war es! Da hat dann alles gepasst: Ich war dort, wo ich gerne bin, und dann war ich dort auch noch in Begleitung. Das alles geschah wie zufällig, und doch glaube ich genau das nicht. 

Nichts ist ohne Grund, auch die Freude nicht!

Warum ich Porsche fahre?

Ich freue mich, dass Du hier bist! Damit Du gleich weißt, worum es in dieser Kategorie von GANZ SCHÖN HAASE geht, lege ich direkt los:

Die stärkste Antwort auf die Frage, warum ich Porsche fahre, ist diese: Porschefahren ist ein Lebensgefühl, das viel Lebensfreude in sich birgt. Und damit verbunden ergeben sich viele Momente der Erkenntnis, wie man diese Lebensfreude ganz gezielt erleben kann – sogar ganz unabhängig vom Porschefahren.

Lebensfreude!!! Deswegen liest Du ja vermutlich bei mir, und diese Erwartungshaltung erfülle ich gerne!

Du bist hier ganz schön richtig, wenn es Dich interessiert, was ich über das Autofahren für und über das Leben gelernt habe und wie sich diese Erkenntnisse auf den Alltag übertragen lassen. Da gab und gibt es einiges zu entdecken! 

Du könntest also einfach den Porsche gedanklich durch ein anderes Objekt oder Thema ersetzen, das zunächst wie ein Traum und damit unvorstellbar oder schwierig erscheint. Der Porsche steht für viele Bereiche, in denen Du Dir etwas erst einmal erlauben musst. Die Erfahrungen können sich „erschreckend“ ähneln…

Ich habe zum Beispiel gelernt, dass ich von Porsche einiges lernen kann.

Von Porsche fürs Leben lernen – das klingt zugegebenermaßen etwas eigenartig, ist aber die Erfahrung, die ich gemacht habe, und an der ich Dich teilhaben lassen möchte.

Begleite mich gerne beim Finden und Ausbauen meiner nicht mehr heimlichen Leidenschaft mit all den sich daraus entwickelnden heiteren und durchaus auch mal mich herausfordernden Erlebnissen. 

Wenn Du eine Frau bist, die schöne und schnelle Autos mag und auch eine, für die es etwas Besonderes darstellt, ein solches Auto zu besitzen oder fahren zu wollen und können, bist Du in dieser Kategorie sowieso ganz schön gut aufgehoben. Wenn Du dann noch die Modelle der Marke Porsche bevorzugst, wirst Du Dich in meinem Porsche-Blog hoffentlich oft wiederfinden, Dich bestätigt und inspiriert fühlen. 

Dies alles gilt natürlich auch für Männer, die sich von den Themen angesprochen fühlen oder einfach mal wissen wollen, wie ich als blonde Frau meinen Weg gehe und warum ich Porsche fahre.

(Wenn Du dennoch lieber in den anderen Lebensfreude-Themen oder zum Thema Fitness stöbern möchtest, wechsele gerne in die Kategorien Leben oder Fitness und Ernährung).

Mit meinem Porsche werde ich verrückte Dinge anstellen, besondere Routen fahren, viele schöne Momente erleben, über meine Begegnungen jeglicher Art schreiben und das, worauf man achten sollte oder könnte – alles wiederum  GANZ SCHÖN HAASE!

Es wird viel zu lesen geben in meinem Porsche-Blog! Und die Gründe, warum ich Porsche fahre, werden fast täglich mehr. Sei gespannt!

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