Nach der Hitze

Die Hitze brachte in den letzten Tagen einige neue Rekorde. So wurden in einigen Orten über 40 Grad gemessen. Ich gebe es zu: Ich vertrage die sehr heißen Temperaturen nicht sonderlich gut. Aber zwischen vertragen und ertragen gibt es definitiv einen Unterschied. Denn ich beschließe jeden Sommer wieder neu, dass ich die Hitze – egal, wie und wie lange sie sich zeigt – ertragen werde. Ich habe entschieden, dass ich mich nicht beklage, nicht jammere, nicht schimpfe und lieber still leide. Denn irgendwie gehört auch die Hitze zum Sommer, und der Sommer ist ja leider mittlerweile kurz genug, wenn er denn überhaupt als solcher stattfindet.

Das Wetter kann ich nicht ändern, aber ich kann meine Einstellung dazu ändern oder ihr die richtige Richtung geben. So war der Ventilator mein liebster Mitbewohner, und darüber hinaus das nasse Handtuch meine liebste Begleitung in der Nacht.

Nun ist die Hitze vorüber – vielleicht sogar für den Rest des Sommers – und ich fühle mich definitiv wohler mit den kühleren Temperaturen.

Und doch, sollte es noch ein paar heiße Tage geben, wie wir sie die letzten Tage hatten, werde ich wiederum nicht jammern und klagen, sondern mich, so gut es geht, abkühlen.

Das funktioniert. Weiß ich. Und das will ich weiter so halten.

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